Historie & Galerie
Jahrtausendwende
Im Jahre 2004 wurde nach zahlreichen Umbauten aus dem "Gasthaus
Heins" die "Heins Erlebnisgastronomie". Die nicht mehr
zeitgemäßen Räume aus den 20er Jahren wurden 2002 und 2003
umfangreich modernisiert und auf den technisch neuesten Stand
gebracht. Nach der Neueröffnung im Jahre 2004 können nun
erstmals 1000 Personen in den voll klimatisierten und hellen
Räumen bewirtet werden.
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| Außenansicht 2003 |
Eingedeckter Saal 2005 |
Die Disco-80/90er
Das Zeitalter der CD und des Videorekorders veränderte auch
die Diskothekenlandschaft. Gegen Ende der 80er Jahre verändert
sich das Freizeitverhalten der Deutschen. Man ging kaum noch zum
Tanzen weg, und es wurde immer schwieriger die großen Räume mit
Leben zu füllen. In dieser harten Zeit der Umstellung übernehmen
die Brüder Günther und Werner Heins 1991 in 4ter Generation die
Gastronomie vom Vater Wilhelm (Willi) Heins III, und wandeln den Diskothekenbetrieb
nach und nach in eine gehobene Bankett- und Restaurant-Gastronomie
um.
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| Außenansicht ca. 1980 |
Disco-Saal mit Bestuhlung |
Die wilden 70er
Mitte der 70er Jahre hielt immer mehr Technik in den Räumen
des Gasthauses Heins Einzug. Ein großer Saal für 600 Personen
wird an das Hauptgebäude angebaut. Technisch wird der Saal als
echter Tanzsaal mit beleuchteter Discofläche, Lichteffekten wie
z.B. die Spiegelkugel und eine hochwertige HiFi-Soundanlage
aufgerüstet. Erstmals gibt es einen Diskjockey der Schallplatten
auflegte. Aus ganz Norddeutschland kommen die Feierwütigen zum
"Abtanzen". Das Gasthaus wandelt sich schnell zum
Diskothekenbetrieb, und schon bald kennt fast jeder den
"Musiktempel Heins Holvede". Die Teenie-Zeitschrift
Bravo schrieb Mitte der 70er Jahre einen großen Bericht über das
"Phänomen Holvede".
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| Außenansicht ca. 1970 |
Schützenfest im Saal |
Tanztee in den 50/60er
Nach Kriegsende kam bei den Deutschen immer mehr der Trend
zum Tanzen gehen auf. Zweimal die Woche Abends zu schwofen war
fast schon Pflicht. Wilhelm Heins II erkannte die
Notwendigkeit einer räumlichen Erweiterung und setzte neben das
Hauptgebäude einen Anbau, der schon damals 300 Menschen Platz
bot. 1963 übergab Wilhelm Heins II den Gesamtbetrieb an seinen
Sohn Wilhelm (Willi) Heins III. Die Landwirtschaft wurde nun
eingestellt, und nur noch der Gasthausbetrieb geführt. Der neue Volkssport der Deutschen war
Ende der 60er Jahre
das Kegeln, und so wurden drei große Doppelkegelbahnen unter dem
großen Saal in Holvede nachträglich eingebaut. Ab 1963 gab es
einmal die Woche Tanz mit Kapelle, 1967 sogar zweimal die Woche
Disco mit Schallplatten und ab 1969 war die Disco sogar viermal
die Woche mit Tanzwütigen gefüllt.
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| Außenansicht ca. 1965 |
Anbau Mitte der 60er Jahre |
30/40er
Im Sommer 1933 übernahm dann der Sohn des Gasthausgründers
Wilhelm Heins II den trotz der Kriegswirren nun gut laufenden
Betrieb vom Vater. Es kehrten jetzt neben den Fuhrleuten, Bauern
und Viehhändlern auch immer mehr Durchreisende ein. Auch Wilhelm
Heins II betrieb das Gasthaus als Nebenerwerb neben der
Landwirtschaft. Der Wirt war unter anderem auch für das
Ausspannen der Pferde zuständig. Nebenbei wurde von der Familie
Heins im eigenen Haus auch die örtliche Poststelle, eine eigene
Imkerei, ein Zuchtbetrieb und ein Lehrbetrieb geführt.
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| Außenansicht ca. 1935 |
1940 fuhren kaum Autos |
10/20er
Im Sommer 1926 wurde das Gasthaus Heins durch ein
Brand nach Blitzschlag vollständig zerstört. Da schon vor dem
schweren Brand die Idee zur
Vergrößerung der Gasthausräume bestand, zögerte Wilhelm Heins I
nicht allzu lange, und baute ein großes Gasthaus mit nunmehr 3
Etagen und mehreren echten Pensionszimmern. Die Neueröffnung
fand im Sommer 1927 statt.
Das Gründungsjahr 1904
An einem kalten Wintertag im Februar 1904 saß Wilhelm Heins I in
seiner Wohnstube im eigenen Bauernhof in Holvede, die damals
schon Treffpunkt für die zahlreichen Dorfbewohner war, und hatte
die Idee aus seinem Dorftreffpunkt ein offizielles Gasthaus zu
machen. Das Gasthaus sollte ein zweites Standbein neben der
Landwirtschaft werden. Wenige Monate später öffnete das
Gasthaus Heins zum ersten Mal seine Türen. Er erhielt vom
"Königlichen Landratsamt Harburg" die Genehmigung, in seinem
Wohngebäude eine Gastwirtschaft zu eröffnen. Die allgemeine
Aufschwung in der Landwirtschaft und die sich auf dem Hof der
Familie Heins befindliche Viehwaage sorgte für den Bedarf eines
"Kommunikationszentrums", wie man heute sagen würde. Zur Zeit
der Jahrtausendwende bestand zwischen dem Aussehen der Gastube
und dem Wohnzimmer der Gäste eine große Ähnlichkeit. |